#tweetscapes wird wirklichkeit.

schon toll, wie twitter manchmal tatsÀchlich das macht, was es soll.
vor weniger als zwei wochen hatte ich mir ein kollaboratives projekt namens #tweetscapes ausgedacht und auf twitter einen kleinen teilnahmeaufruf veröffentlicht. nachdem mein freund Martin den weitergeleitet hatte, war quasi innerhalb von minuten ein kompetentes team von technologiebegeisterten musikern beisammen. heute morgen haben wir uns bereits zum zweiten mal beraten und arbeiten jetzt konkret an der technischen umsetzung.
2010 wird’s dann wohl stattfinden; sobald es einen genauen termin gibt, melde ich mich.


neues projekt: #tweetscapes

habe ein spassiges experiment vor, dessen zutaten eine ferngesteuerte live-band und eine twitterwall umfassen und bin auf mithilfe angewiesen - bitte einmal hier klicken: klangzentrale.net/tweetscapes


zum thema melodyne

neues — 03.12.09 — tags: , , ,

habe Andreas DrĂ€gestein vom macmagazin ein kurzes interview zum thema melodyne gegeben - hier in Andreas’ Screencast nachzuhören.


denn da ist keine stelle / die dich nicht sieht

neues — 10.05.09 — tags: , , , , , ,

habe mir gestern den neuen sloterdijk du musst dein leben Ă€ndern gekauft - und bin bereits hocherfreut. der rilke’sche imperativ im titel (aus dem archaischen torso apollos) lĂ€ĂŸt ja ein durchaus praxisaffines buch erwarten und sloterdijk lĂ€ĂŸt das auch in der einfĂŒhrung schon anklingen. mal sehen, was da noch kommt: ich habe noch knappe 700 seiten gedankenspaß vor mir.

was auf jeden fall schonmal gĂ€nsehauterregend gut gelungen ist: seine betrachtung des namensgebenden gedichtes. die selbstverstĂ€ndlichkeit, mit der er die bekannten schlußzeilen seziert, ist fast schon beĂ€ngstigend. locker-leicht spricht er die magischen wahrheiten dieser sĂ€tze aus, die mich - und wahrscheinlich die meisten - seit dem ersten lesen nicht mehr losgelassen haben, die unbewusst auch immer als maxime meines eigenen lebens gegolten haben, die jeder vertrackten entscheidungsfindung letzten endes ihre richtung gegeben haben. es ist schon ein unterschied, ob man die kraft einer wortkombination nur unterbewusst spĂŒrt, oder ob einem dieselbe fast verlustfrei aufgefĂ€chert wird. danke dafĂŒr.

denn da ist keine stelle / die dich nicht sieht: so soll musik doch klingen, so soll doch eigentlich jedes kunstwerk beschaffen sein, oder nicht? damit wĂ€re man dann wieder bei bob dylan. der hat ja unĂŒbersehbar auch gerade mal wieder ein neues album rausgebracht. die single beyond there lies nothin groovt schonmal tierisch. und: die neue bionade ist tatsĂ€chlich so lecker wie das wort quitte im namen vermuten lĂ€sst, allerdings habe ich sie bisher nur im untergeschoß von karstadt am herrmannplatz finden können und auch nur in den grĂ€ĂŸlichen plastikflaschen - bewusste verknappung oder distributionsverpeilung?

so, back to lektĂŒre solange die sonne noch den balkon beleuchtet.


thru you

neues — 16.03.09 — tags: , , ,

zugegeben, ist schon ein paar tage alt, aber solange es noch nicht jeder gesehen hat, muss man halt nochmal drauf hinweisen: thru-you (oder hier, falls es wieder down ist). der israelische produzent kutiman hat aus versatzstĂŒcken dilettierender youtube-musikanten in liebevoller bastelarbeit eigene songs geschaffen.
damit hat er nicht nur das erste wirklich ĂŒberzeugende beispiel funktionierender internetkunst abgeliefert und wahrscheinlich ein neues genre erfunden, sondern nebenbei auch noch ein paar wunderschöne musikalische kleinode erschaffen, die zwar immer auf der kippe zur stilĂŒbung stehen, aber dank geballt-gesammelter substanz auch tatsĂ€chlich ins ohr und unter die haut gehen.

danke an martin fĂŒr den tip.


rusko’s dubstep master class

neues — — tags: , , ,

youtube-tutorials zum thema musikproduktion sind normalerweise nicht nur sehr anspruchslos gehalten, sondern behandeln auch leider fast ausschließlich rein technische aspekte und sparen das thema des eigentlichen musikmachens völlig aus. muss wohl reichen, daß man weiß, wie man ableton dazu bringt, ein sample abzufeuern - was das fĂŒr ein sample ist und was man damit fĂŒr musik macht, darum geht’s normalerweise nicht.

eine schöne ausnahme habe ich gestern dank @tanith entdeckt: Rusko’s dubstep master class. dubstep-producer Rusko lĂ€sst sich tatsĂ€chlich hinter die kulissen blicken; er erschöpft sich nicht in technischen anweisungen, sondern erlĂ€utert wie er beim musikmachen tickt, worauf er achtet, etc. - er erzĂ€hlt zwar keine weltbewegenden neuigkeiten, aber es ist doch ein schritt in die richtige richtung, was die vermittlung von producer-wissen anbelangt. nachahmung erwĂŒnscht.

was ich aber immer noch nicht gerafft habe: was ist denn jetzt eigentlich so geil an dubstep? naja.


nach norden record release tour

nĂ€chste woche geht’s auf tour mit nachtlĂŒx. wir stellen unser debut-album “nach norden” in sĂŒddeutschland und der schweiz vor. alle termine gibt’s auf www.nachtluex.de/live.


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