neues projekt: #tweetscapes
habe ein spassiges experiment vor, dessen zutaten eine ferngesteuerte live-band und eine twitterwall umfassen und bin auf mithilfe angewiesen - bitte einmal hier klicken: klangzentrale.net/tweetscapes
habe ein spassiges experiment vor, dessen zutaten eine ferngesteuerte live-band und eine twitterwall umfassen und bin auf mithilfe angewiesen - bitte einmal hier klicken: klangzentrale.net/tweetscapes
habe Andreas DrĂ€gestein vom macmagazin ein kurzes interview zum thema melodyne gegeben - hier in Andreas’ Screencast nachzuhören.
habe mir gestern den neuen sloterdijk du musst dein leben Ă€ndern gekauft - und bin bereits hocherfreut. der rilke’sche imperativ im titel (aus dem archaischen torso apollos) lĂ€Ăt ja ein durchaus praxisaffines buch erwarten und sloterdijk lĂ€Ăt das auch in der einfĂŒhrung schon anklingen. mal sehen, was da noch kommt: ich habe noch knappe 700 seiten gedankenspaĂ vor mir.
was auf jeden fall schonmal gĂ€nsehauterregend gut gelungen ist: seine betrachtung des namensgebenden gedichtes. die selbstverstĂ€ndlichkeit, mit der er die bekannten schluĂzeilen seziert, ist fast schon beĂ€ngstigend. locker-leicht spricht er die magischen wahrheiten dieser sĂ€tze aus, die mich - und wahrscheinlich die meisten - seit dem ersten lesen nicht mehr losgelassen haben, die unbewusst auch immer als maxime meines eigenen lebens gegolten haben, die jeder vertrackten entscheidungsfindung letzten endes ihre richtung gegeben haben. es ist schon ein unterschied, ob man die kraft einer wortkombination nur unterbewusst spĂŒrt, oder ob einem dieselbe fast verlustfrei aufgefĂ€chert wird. danke dafĂŒr.
denn da ist keine stelle / die dich nicht sieht: so soll musik doch klingen, so soll doch eigentlich jedes kunstwerk beschaffen sein, oder nicht? damit wĂ€re man dann wieder bei bob dylan. der hat ja unĂŒbersehbar auch gerade mal wieder ein neues album rausgebracht. die single beyond there lies nothin groovt schonmal tierisch. und: die neue bionade ist tatsĂ€chlich so lecker wie das wort quitte im namen vermuten lĂ€sst, allerdings habe ich sie bisher nur im untergeschoĂ von karstadt am herrmannplatz finden können und auch nur in den grĂ€Ălichen plastikflaschen - bewusste verknappung oder distributionsverpeilung?
so, back to lektĂŒre solange die sonne noch den balkon beleuchtet.
youtube-tutorials zum thema musikproduktion sind normalerweise nicht nur sehr anspruchslos gehalten, sondern behandeln auch leider fast ausschlieĂlich rein technische aspekte und sparen das thema des eigentlichen musikmachens völlig aus. muss wohl reichen, daĂ man weiĂ, wie man ableton dazu bringt, ein sample abzufeuern - was das fĂŒr ein sample ist und was man damit fĂŒr musik macht, darum geht’s normalerweise nicht.
eine schöne ausnahme habe ich gestern dank @tanith entdeckt: Rusko’s dubstep master class. dubstep-producer Rusko lĂ€sst sich tatsĂ€chlich hinter die kulissen blicken; er erschöpft sich nicht in technischen anweisungen, sondern erlĂ€utert wie er beim musikmachen tickt, worauf er achtet, etc. - er erzĂ€hlt zwar keine weltbewegenden neuigkeiten, aber es ist doch ein schritt in die richtige richtung, was die vermittlung von producer-wissen anbelangt. nachahmung erwĂŒnscht.
was ich aber immer noch nicht gerafft habe: was ist denn jetzt eigentlich so geil an dubstep? naja.