zum thema melodyne
habe Andreas DrĂ€gestein vom macmagazin ein kurzes interview zum thema melodyne gegeben - hier in Andreas’ Screencast nachzuhören.
habe Andreas DrĂ€gestein vom macmagazin ein kurzes interview zum thema melodyne gegeben - hier in Andreas’ Screencast nachzuhören.
zugegeben, ist schon ein paar tage alt, aber solange es noch nicht jeder gesehen hat, muss man halt nochmal drauf hinweisen: thru-you (oder hier, falls es wieder down ist). der israelische produzent kutiman hat aus versatzstĂŒcken dilettierender youtube-musikanten in liebevoller bastelarbeit eigene songs geschaffen.
damit hat er nicht nur das erste wirklich ĂŒberzeugende beispiel funktionierender internetkunst abgeliefert und wahrscheinlich ein neues genre erfunden, sondern nebenbei auch noch ein paar wunderschöne musikalische kleinode erschaffen, die zwar immer auf der kippe zur stilĂŒbung stehen, aber dank geballt-gesammelter substanz auch tatsĂ€chlich ins ohr und unter die haut gehen.
danke an martin fĂŒr den tip.
youtube-tutorials zum thema musikproduktion sind normalerweise nicht nur sehr anspruchslos gehalten, sondern behandeln auch leider fast ausschlieĂlich rein technische aspekte und sparen das thema des eigentlichen musikmachens völlig aus. muss wohl reichen, daĂ man weiĂ, wie man ableton dazu bringt, ein sample abzufeuern - was das fĂŒr ein sample ist und was man damit fĂŒr musik macht, darum geht’s normalerweise nicht.
eine schöne ausnahme habe ich gestern dank @tanith entdeckt: Rusko’s dubstep master class. dubstep-producer Rusko lĂ€sst sich tatsĂ€chlich hinter die kulissen blicken; er erschöpft sich nicht in technischen anweisungen, sondern erlĂ€utert wie er beim musikmachen tickt, worauf er achtet, etc. - er erzĂ€hlt zwar keine weltbewegenden neuigkeiten, aber es ist doch ein schritt in die richtige richtung, was die vermittlung von producer-wissen anbelangt. nachahmung erwĂŒnscht.
was ich aber immer noch nicht gerafft habe: was ist denn jetzt eigentlich so geil an dubstep? naja.